10 Tipps zum Schutz vor Schweinegrippe

Bewahren Sie Ruhe
Statistisch gesehen erliegt nur eine Person von 1.000 der Schweinegrippe. Dieser Wert liegt noch unterhalb des Werts bei der jährlichen Grippewelle. Die Schweinegrippe wird von Experten nicht gefährlicher als eine gewöhnliche Grippe eingeschätzt.
Melden Sie die Symptome umgehend
Wenn Sie bei sich Symptome feststellen, die auf eine Schweinegrippe hindeuten, verständigen Sie sofort Ihren Hausarzt. Dieser wird die nötigen Tests durchführen und die nötigen Behörden verständigen. Sie bekommen dann Medikamente und für wenige Tage einen Krankenhaus Aufenthalt, um keine weiteren Personen zu gefährden. Bei leichten Symptomen können Sie die Quarantäne auch zu Hause verbringen.
Teilweise verläuft die Grippe aber auch ganz ohne Symptome, obwohl man den H1N1-Virus in sich trägt. Auch in diesem Fall kann man andere Personen anstecken. Wenn Sie also im direkten Umfeld einen Schweinegrippefall haben, melden Sie sich ebenfalls beim Arzt.
Meiden Sie Menschenansammlungen
Der H1N1-Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Meiden Sie aus diesem Grund größere Menschenansammlungen. Reduzieren Sie große Einkaufsaktionen auf 1x die Woche. Ihre lokalen Medien informieren Sie, wenn öffentliche Gebäude geschlossen bleiben.
Waschen Sie Ihre Hände häufig am Tag
Der H1N1-Virus kann auch außerhalb von Menschen mehrere Stunden überleben. Daher ist es wichtig, sich mehrfach am Tag die Hände zu waschen. Insbesondere nach dem Kontakt mit Türklinken, Einkaufswagen, Treppengeländer etc., also Gegenständen die viele Menschen berührt haben. Verzichten Sie ausnahmsweise auf einen Handschlag zur Begrüßung. Berühren Sie Ihr Gesicht möglichst selten.
Handschuhe und Mundschutz
Ihre lokalen Medien werden Sie informieren, wann eine solche Maßnahme erforderlich wird. Der Erreger A/H1N1 überträgt sich auch durch Tröpfchen. Deswegen ist auch ein Mundschutz ratsam, ebenso wie Einweg-Gummihandschuhe.
Meiden Sie unnötige Flugreisen
Meiden Sie in erster Linie Flüge ins Ausland. Länder wie Mexiko, Kanada, USA und Australien sind besonders betroffen. Sie können dazu auch Ihren Reiseveranstalter ansprechen. Viele haben bereits Flüge abgesagt oder bieten kostenlose Stornierungen an. Ebenfalls kennt Ihr Reiseveranstalter die aktuellen Reisebeschränkungen der Regierungen.
Erhalten Sie Ihren Schutz aufrecht
Medikamente wie Tamiflu und Relenza sind nicht zur Selbst-Therapie gedacht. Auch nicht vorsorglich, weil Sie nicht zu dem Personenkreis gehören, der geimpft ist. Sie laufen damit Gefahr, die Wirksamkeit der beiden Medikamente zu reduzieren und sich im Ernstfall gegen Medikamente zu immunisieren. Nur Ihr Arzt darf die Medikation verordnen.
Husten Sie richtig
Nehmen Sie, um richtig zu Husten, nicht die Hand vor den Mund, sondern Ihren Ärmel oder ein Taschentuch. Lassen Sie benutzte Papiertaschentücher nicht herumliegen, sondern werfen Sie diese am besten in einem Plastikbeutel weg. So laufen sie keine Gefahr, die Viren an Ihrer Hand weiter zu verteilen.
Wenn Sie krank sind, gehören Sie ins Bett
Sollten Sie sich krank fühlen, gehen Sie umgehend zum Arzt und nicht mehr unter Menschen. Sie sind ein Ansteckungsrisiko für andere. Kurieren Sie sich erst richtig aus, bevor Sie wieder an Arbeit denken. Das schlimmere Übel ist ganz sicher, wenn Sie viele andere Menschen infizieren.
Lüften Sie viel
Viren in geschlossenen Räumen erreichen die Menschen darin leichter als in offenen luftdurchfluteten Räumen.
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